Schau mal: besondere Locations, aussergewöhnliche Hotels, Luxus Resorts, Spa

Suche
Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Polaroid



P
olaroid: Neue Abenteuer mit der Sofortkamera

Bildnachweis:
copyright by stefane/PIXELIO
www.pixelio.de

Der Name klingt verheißungsvoll:
The impossible Project. Eine Hollywood-Pro-duktion von Steven Spielberg? Weit gefehlt.
Florian Kaps, 39, nennt seine außergewöhnliche Geschäftsidee - oder besser gesagt berufliche Lei-denschaft - einfach, das, was sie ist: ein unmög-liches Projekt.
Kaps, der eine Doktorarbeit über Spinnenaugen geschrieben und später die russische Analog-Kamera LC-A für die Lomografische Gesellschaft vermarktet hat, investierte viel Geld, viel Zeit und Mut in Verlorengegangenes:
Analog-Medien. Medien, die weniger durch Pixel beeindrucken, als durch Charakter.

Unsterbliches in der Nische
Wie beispielsweise die Sofortbildkamera Polaroid.
Die Polaroid Corporation ist ein US-amerikanisches Unternehmen, welches durch seine Sofortbild-kameras derart bekannt geworden ist, dass der Begriff Polaroid zum Gattungsnamen für Sofortbild wurde. 2008 machte Polaroid seine letzte Filmfabrik in den Niederlanden dicht. Filme gibt es seitdem nur aus Restbeständen.

Doch ein junges Unternehmen macht sich ans Re-vival des Sofortbildkults. Der Gründer Florian Kaps, will die Analogtechnik als Design-Objekt vermark-ten - und in der Nische bald wieder Geld verdienen.


Laut Kaps seien Analog-Medien unsterblich und hätten ein erstaunliches Verkaufspotential in Nischenmärkten. 500.000 Sofortbildfilme aus der letzten Polaroid-Produktion hat Kaps erworben. Die ersten 100.000 verkaufte er binnen fünf Monaten. Preis pro Film: 20 Euro.

Der Großmeister greift zur Pola
Der Steidl Verlag in Göttingen, dem klassisch Schönen in der Fotokunst tief verbunden, brach-te Anfang Oktober ein kleines Bändchen des renommierten Analog-Fotografen Robert Frank heraus. Die "Seven Stories" bilden Reise-Momente des Großmeisters in Polaroid ab. Das Büchlein war nach kurzer Zeit ausverkauft.
Florian Kaps erkannte seine Marktchance. "Die Leute freuen sich immer noch wie Kinder, wenn auf dem Polaroid in ihrer Hand wie durch ein Wunder das Bild erscheint". Ihm ist klar, dass die Käufer seiner Zielgruppe längst eine Digitalkamera haben. Die hat ja jeder. Die Kunden, sagt Kaps, wollen keine Verlässlichkeit. Sie wollten ein Fotoabenteuer.



mb by www.text-line.de/
Quellnachweis: DIE ZEIT und Spiegel



 
 
 
 
 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü